Ich bin Emily, Hundetrainerin nach §11 TierSchG und freue mich, dass du den Weg zu meiner Seite gefunden hast. Damit du weißt, wer hinter dieser Hundeschule steckt, möchte ich dir ein wenig von meinem Weg erzählen.
Wenn mir früher jemand erzählt hätte, dass ich einmal Hundetrainerin werde und sogar meine eigene Hundeschule eröffne, hätte ich wahrscheinlich nur gelacht.
Denn als Kind hatte ich wahnsinnige Angst vor Hunden. Dass daraus einmal so eine große Leidenschaft werden würde, hätte wirklich niemand gedacht.
Zu verdanken habe ich das meinem Opa. Gemeinsam mit ihm habe ich mich um seine beiden Hunde gekümmert, was sich auch nach seinem Tod nicht geändert hat – sie gehören bis heute zu meinen Herzenshunden.
Ein paar Jahre später ist dann Henry bei uns eingezogen. Mein Papa war überzeugt, dass er unbedingt eine Hundeschule besuchen sollte. Ich dagegen war alles andere als begeistert. Ehrlich gesagt hatte ich ein völlig falsches Bild davon. Nach einigen Diskussionen bin ich dann doch einmal mitgegangen – nur um zu sehen, ob da überhaupt alles mit rechten Dingen zugeht…
Tja, aus diesem einen Mal wurde plötzlich jede Woche. Nicht weil ich musste, sondern weil es mir unglaublich viel Spaß gemacht hat.
Henry war nie der Hund, bei dem alles einfach lief. Er hat mich vor Herausforderungen gestellt, mich oft an meine Grenzen gebracht und mir gezeigt, dass Hundetraining nicht nach Schema F funktioniert. Rückblickend bin ich genau dafür dankbar. Denn durch ihn durfte ich unglaublich viel lernen. Ich glaube, dass jeder Hund uns die Chance gibt, etwas zu lernen. Manche machen es uns dabei nur ein kleines bisschen schwerer.
Aus meinem Wunsch, Hunde immer besser zu verstehen, entstand schließlich mein Weg zur Hundetrainerin. Ich habe also zwei Ausbildungen, Fortbildungen und die Prüfungen zur Hundetrainerin nach § 11 TierSchG gemacht und bestanden.
Trotzdem weiß ich noch zu gut, wie es sich anfühlt, an einem Punkt zu stehen, an dem man nicht weiterweiß. Genau deshalb möchte ich heute mein Wissen nutzen, um anderen diesen Weg leichter zu machen. Ich möchte euch dabei begleiten, euren Hund besser zu verstehen, gemeinsam
Fortschritte zu machen und dabei nie zu vergessen, dass Training auch ganz viel Spaß macht.
Vielleicht sehen wir uns ja schon ganz bald auf dem Hundeplatz. Ich würde mich freuen!
„Friend Bear ist überzeugt, dass nichts wichtiger ist als ein guter Freund, der in guten wie in schlechten Zeiten da ist . Dieser liebenswerte Bär weiß, wie man in jeder Situation der perfekte Kumpel ist.“
~ Henrys Züchtername. Ein Name, der für ihn nicht besser passen könnte. Denn genau das ist er für mich geworden: ein Freund, der mich begleitet und immer an meiner Seite ist. Henry wurde im Januar 2023 geboren und ist ein Australian Shepherd (Arbeitslinie). Mit ihm wollte ich eigentlich die Welt des Hundesports entdecken. Agility und Canicross standen ganz oben auf unserer Liste. Seine X-Beine haben meine Pläne zwar verändert, gleichzeitig haben sie mir eine ganz neue Welt eröffnet: die Hundephysiotherapie und Tierheilkunde. Ich wollte
verstehen, wie ich ihn bestmöglich unterstützen kann und habe gemerkt, wie wichtig es ist, den Hund als Ganzes zu betrachten. Nicht nur zu sehen, was ein Hund kann oder nicht kann, sondern zu verstehen, wer er ist und was er wirklich braucht.
Und Henry? Na ja… er ist eben Henry. Bei mir sind wir ein richtig eingespieltes Team geworden. Bei anderen Menschen fordert er gerne noch einmal heraus, wer eigentlich die besseren Argumente hat. Aber vielleicht macht genau das unsere besondere Bindung aus. Er fordert mich jeden Tag aufs Neue heraus und bringt mich zum Lachen – genau deshalb möchte ich keinen einzigen Tag mit ihm missen.
P.S.: Wer zu mir ins Training kommt, lernt meistens nicht nur mich kennen. Henry ist fast immer an meiner Seite und aus der Hundeschule gar nicht wegzudenken. Er hat sich den Job als Co-Trainer einfach selbst ausgesucht 😀
Die Hunde meines Opas
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